AUSSTELLUNG Im Kelheimer Einkaufscenter erzählt eine Ausstellung über das Leben des evangelischen Priesters, der im KZ Flossenbürg starb.
Foto: SPD - von links nach rechts: Rainer Pasta (Arbeitskreis Labertal), Bernhard Roos (MdL, Passau), Florian Pronold (MdB, Landesvorsitzender SPD),Reinhard Schwikowski (Vorsitzender SPD Saal), Franz Peter Sichler (Vorsitzender SPD Kelheim), Reinhold Perlak (MdL Straubing)
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung 05.07.2010
KELHEIM. Am 9. April 1945 führten die Schergen sieben Männer im Konzentrationslager Flossenbürg zum Galgen. Mit dabei der evangelische Pfarrer Dietrich Bonhoeffer. Er, der sich nicht der Gewaltherrschaft beugen, nicht der offiziellen Kirche seiner Zeit anschließen wollte ist, so zitierte Franz Peter Sichler, SPD-Ortsvorsitzender bei der Ausstellungseröffnung aus dem Lagertagebuch, "wie kaum einer in den Tod gegangen". Aus dem sicheren Amerika kehrte er zurück in sein geschundenes Heimatland, um einzustehen für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. "Ein Grab gibt es nicht", so Sichler, Leben und Werk Bonhoeffers lebten jedoch weiter.

Bild SPD: von links: Rainer Pasta, Bernhard Roos, Reinhold Perlak, Heinz Reiche, Reinhard Schwikowski, Franz-Peter Sichler