Foto: Reinhard Schwikowski Um zu erfahren wie die Energiewende vor Ort umgesetzt wird, dazu diente ein Besuch des SPD-Unterbezirks bei dem Biomasseheizkraftwerk der Stadtwerke Kelheim. Gleich am Eingang ist ein wichtiger Parameter angeschrieben: 5500 t/a CO2 Einsparung.
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Kelheim, Christian Kutschker wandte sich an MdL Johanna Werner-Muggendorfer mit seiner wichtigsten Forderung an die Politik: Verlässliche Rahmenbedingungen! Nur so kann ein Unternehmen wie die SWK bedarfs- und kostengerecht arbeiten.
Dass die Energiewende funktioniert beweist der Bau des Biomasseheizkraftwerks mit dem nicht nur große Gebäude wie Schwimmbad, Schule, Altenheim, Einkaufszentrum, Krankenhaus sowie Wohngebäude mit Fernwärme versorgt werden, es wird auch ein Teil des Stroms damit erzeugt, den die SWK verkaufen. Christian Kutschker führte weiter aus, dass die Energiewende in der Regionalität passiert. Die Hackschnitzel werden fast ausnahmslos aus der nächsten Umgebung angeliefert, Überlandleitungen sind hinfällig.
Gastgeber und die Besucher der SPD sind sich einig, dass in Bayern und im Bund ein Energieministerium geschaffen werden muss. Nur so sind die Zuständigkeiten zu bündeln um die vollständige Energiewende umsetzen zu können. Die Kompetenzstreitigkeiten zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium führen ständig zu veränderten Vorgaben und zu Blockaden. So werden verbraucherfreundliche Kalkulationen für die regionalen Energieversorger erschwert.
Der technische Leiter Gerhard Hinz führte die Besuchergruppe durch die Anlage und erläuterte die Funktion.
Die Funktionsweise der Anlage und die technischen Daten sind zu finden auf der Homepage der SWK.
Weitere Informationen und Filme finden sich in der Mediathek der SWK-Seite: