Saaler Nachrichten

Veröffentlicht am 26.02.2020 in Kommunalpolitik

wachsam - kritisch - fair

Themen zur Kommunalwahl am 15. März 2020

Ortskonzept

Nachhaltiges Saal

Ortsbild

Öffentlicher Nahverkehr

Wohnraum

Gewerbegebiete

Anbau Seniorenheim

 

 

Ortskonzept

Dem Gemeinderat wurden in kurzem Takt neue Ideen präsentiert für weitere Bebauungen im Ort: Bücherei, Kindergartenerweiterung, Mehrzweckhalle, Supermarkt, Anbau Seniorenheim, Behindertengerechter Appartementbau, Rathauserweiterung, Neubau Bauhof, Bahnunterführung, Schallschutz B16, Baugebiete, Gewerbegebiete, Parkplätze. Nur ein Bruchteil davon wurde umgesetzt. Trotz zahlreicher Ideen fehlt weiterhin ein in sich geschlossenes, zukunftsweisendes Konzept zur Ortsgestaltung. Die vorgestellten Entwürfe stehen oftmals nur alleine für sich, ein einheitliches Vorgehen ist nicht erkennbar. Zudem sind viele Vorstellungen zahlreichen Änderungen unterworfen. Wir fordern eine ganzheitliche Planung aus einer Hand um den Ortskern attraktiv, barrierefrei und entwicklungsfähig zu gestalten. Das bisherige Flickwerk muss ein Ende haben! Saal soll überschaubar wachsen und dabei seinen Dorfcharakter erhalten.

 

Nachhaltiges Saal

Gemeindeeigene Gebäude sind endlich zur dezentralen Energiegewinnung (vor allem Photovoltaik) zu nutzen. Angesichts der Entwicklungen in der Elektromobilität muss rasch eine Ladeinfrastruktur für eAutos und eBikes vor allem in den Bereichen Bahnhof und Ortskern geschaffen werden.

Neue Baugebiete sind nach Möglichkeit mittels Blockheizkraftwerken anzubinden. Dies sollte ebenso bei öffentlichen Bauten selbstverständlich sein.

 

Ortsbild

In den letzten Jahren hat sich Saal hierbei nicht zum Besten entwickelt. Zunehmende Vermüllung und wildwachsendes Buschwerk sind kein Aushängeschild für die Gemeinde! Besonders auffällig ist das Stück vom Bahnübergang bis zur Rathausstraße bzw. zur Feuerwehr. Neuerdings werden Hundekotbeutel in einfache Abfallkörbe entsorgt – z.B. am Untersaaler Spielplatz. Nicht nur die Anstrengungen der Gemeinde, sondern auch die der Grundstückeigentümer müssen intensiviert werden um das Ortsbild freundlicher und sauberer zu machen. Auch im Bereich von Blühstreifen und attraktiver Bepflanzung besteht deutlicher Handlungsbedarf. Noch vorhandene Grünflächen im Ortskern /z.B. im Bereich des Seniorenheims sind zu erhalten, neue sind nach Möglichkeit zu schaffen.

 

Öffentlicher Nahverkehr

Die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs ist dringend zu verbessern. Der Bahnhof und der Vorplatz müssen endlich funktionaler gestaltet und schöner werden, Warteräume und Toilettenanlagen fehlen schon viel zu lange. Eine sichere Busanfahrt ist nötig, ordentliche Stellplätze für Fahrräder sollen geschaffen werden. Eine Servicestation für Fahrräder fehlt ebenso. Die Parkplätze müssen endlich angelegt und erweitert werden, eigentlich sollte ein Parkhaus entstehen.

 

Wohnraum

Wohnraum muss für alle bezahlbar bleiben, Saaler müssen sich Saal auch in Zukunft noch leisten können. Deshalb wollen wir kein Wachstum um jeden Preis sondern mäßigend auf Grundstücks- und Mietpreise einwirken. Statt immer neuer Wohngebiete auf Ackerland ist auf sensible Nachverdichtung / Lückenfüllung zu achten und trotzdem bedarfsgerechtes Bauen zu ermöglichen. Leerstehende Wohnungen sollen wieder vermietet werden, Mietwohnungsbau soll gefördert werden, Auf dem Gelände des alten Kindergarten könnten zwei bis drei Mietshäuser entstehen auf Grundlage des Sozialen Wohnungsbau.Wir wollen dabei Bau und Verwaltung in Gemeindehand halten und die Ausführung an entsprechende Firmen vergeben.

 

Gewerbegebiete

Zukünftiges Wachstum muss endlich nachhaltig sein und mit Augenmaß erfolgen. Der massive Flächenverbrauch, vor allem für Abstellflächen muss aufhören. Immer weitere Versiegelung von Boden zerstört nicht nur die Natur, die Erwärmung der Umgebung wird gesteigert, Regenwasser kann nicht mehr versickern. Die Gemeinde soll sich weiter entwickeln, Gewerbesteuer kann nie genug eingehen. Aber weitere Abstellflächen für Autos und Container stehen in keinem Verhältnis zur Anzahl weiterer Arbeitsplätze. Neue Gewerbeansiedlung muss vor allem im erschlossenen Bestand erfolgen.

 

Anbau Seniorenheim

Der geplante Neubau zwischen Seniorenheim und ev. Kirche vernichtet den kleinen Park endgültig. Diese kleine Erholungsoase, die von Bewohner und Besucher sehr wohl genutzt wird, wurde bereits durch ein Heizwerk und Müllcontainer eingeschränkt, zukünftig soll nur noch eine kleine Grünfläche übrig bleiben. Das historische ehemalige Hotelgebäude wird nicht mehr zu erkennen sein. Die Nachfrage nach zusätzlichen Plätzen im Seniorenheim ist nach wie vor groß, die Schaffung dafür begrüßen wir auch, aber nicht um jeden Preis. So eine Bausünde lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Unser Vorschlag ist ein Neubau im Innenhof an Stelle des ehemaligen Heimleiter Gebäude.

 

 

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